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Alltagsvelos

Galerie Velos

 

 

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Die Palette von Alltagsvelos bei METROPOLITAN umfasst viele taugliche Velos für den städtischen Alltag, die darüber hinaus sowohl auf dem Wochenendausflug als auch meistens für Veloferien zu gebrauchen sind.

 

Neben den unterschiedlichen Materialien für den Rahmen, gilt es auch sich für die Radgrösse, das Antriebssystem und die Bremsanlage zu entscheiden. Also der Reihe nach:

 

Rahmen, Radgrösse, Antriebssystem, Bremsen, Zusatzausrüstung wie Lichtanlage, Schutzblech, Gepäckträger, Ständer, Kettenschutz...

 

Rahmen:


Stahl und Aluminium sind die häufigsten Materialien für Stadtvelos. Titan und Carbon sind in diesem Bereich kaum zu finden, weil auch den Meisten zu teuer für die "Lebenserwartung" (Diebstahl..).

 

Stahlrahmen haben den Vorteil, praktisch unverwüstlich zu sein, sie schlucken Vibrationen der Strasse und sind in letzter Zeit auch optisch wieder zu grosser Beliebtheit gelangt, weil Viele die schlanke Optik des dünneren Rohres bevorzugen.

Ein Nachteil des Stahls ist seine Nachgiebigkeit, also die Kehrseite vom Schlucken der Vibrationen. Dass der Rahmen elastisch ist, kann eben auch als "weich", "schwabelig" erlebt werden, hängt aber auch massiv von der Qualität des Rahmens ab.

 

Ein Alurahmen muss aus materialtechnischen Gründen mit dickerem Rohr konstruiert werden. Dafür ist dieses Rohr dann viel leichter und der Rahmen viel steifer. Das gibt der/dem FahrerIn ein sichereres Gefühl, weil das Velo mehr macht, was man will, und nicht so ein "Eigenleben" hat.

Insbesondere E- Bikes sind mit ihrem grösseren Gewicht und wegen der höheren Geschwindigkeit auf bestmögliche Steifigkeit angewiesen.

Der Nachteil des Aluminium ist seine theoretisch etwas höhere Verletzlichkeit, was sich aber real gesehen nur selten negativ für ein Velo ausgewirkt hat. Denn, wenn ein Velo zB umfällt, sind immer vorallem Lenker, Sattel und Gepäckträger die Leid tragenden - und sie kann man bei Bedarf gut ersetzen.

 

Titan ist ein wundervolles Material für einen Velorahmen, weil es in hervorragender Weise alle positiven Eigenschaften von Stahl und Aluminium verbindet: Es ist leicht, es ist steif wie Aluminium und es ist stärker als Stahl, hat aber die gleichen Eigenschaften punkto Elastizität!

 

Darüber hinaus ist es unverwüstlich: Titan Rahmen kommen ohne Lackierung aus, dh man hat immer das rohe Material in den Händen und es bleibt, wie es ist! Wunderbar!

 

Titan wird deshalb auch (aber zusehend seltener) im Bike- und Rennvelobereich eingesetzt. Seine Energiebilanz ist aber katastrophal schlecht, die Bearbeitung sehr aufwendig und schwierig. Auch deshalb ist der Preis für das Material sehr hoch (Rahmen oxymoron titan disc: CHF 1999.-).

 

 

Velomodelle bei METROPOLITAN

 

in Stahl: MTB Cycletech: "Oxymoron", "Andale"

Tout- Terrain: "Via Veneto", "Boulevard", "Metropolitan", "Amber Road"

 

in Aluminium: Cannondale: "Bad Boy", "Tesoro", "Quick", Cannondale E- Bike

MTB Cycletech: "Das Tool"

 

in Titan: MTB Cycletech: "Oxymoron Titan Disc" (siehe Abbildung)

MTB Cycletech oxymoron titan disc


 




Radgrösse:

Gemeinhin werden bei Alltagsvelos 26 und 28 Zoll Radgrösse unterschieden, neuerdings kommt auch hier 29" ins Spiel, weil dieses "grössere" Rad zwei Vorteile auf sich vereint: Es rollt besser - also vorallem über Hindernisse, die im Teer ja nicht so relevant sind - und es lässt die Verwendung von breiten bis sehr breiten Reifen zu, was eine gewisse - passive -  Federung bedeutet und insbesondere bei Tramschienen enorm hilfreich ist, weil man/frau darin nicht mehr steckenbleiben kann.

Das sogenannte twenty-niner (29er) Rad hat noch den Vorteil, dass man sich auf dem Velo sicherer fühlt, weil man/frau mehr zwischen den Rädern - "im Velo" - sitzt. Viele finden das sehr angenehm.

29er Räder basieren auf der Felgengrösse der 28" Räder, haben aber einen so breiten Reifen, wie er bei Mountainbikes im 26" üblich ist. Um dieser Komnination einen Namen zu geben - und weil die Amis bei Radgrösse anders messen - heisst es eben "29 Zoll".
Dafür muss der Rahmen natürlich erst mal den Platz aufweisen. Dies schränkt die Rahmengeometrie ein, was übersetzt meint, dass solche Rahmen nicht beliebig klein sein können, also für Menschen unter ca 168cm nicht möglich sind - und nicht sinnvoll sind (zu grosse Abwicklung Reifen x Schaltungsübersetzung = zuviel Kraft statt Schwung).

Der Nachteil der 29er ist, dass das Rad am schlechtesten Ort schwerer wird, nämlich aussen, wo es am meisten Rotationsträgheit besitzt. 29er Laufräder und Pneu sollten also so leicht wie möglich sein, was der Belastung im Alltag eher entgegen steht.
Die (breiten) 29" Reifen können nicht so hart wie schmalere 28" Reifen gepumpt werden: Der höhere Druck macht das Rad in erster Linie schnell. Insbesondere die Felgen lassen bei breiten Reifen nicht einen hohen Druck zu (siehe zB: www.mavic.com/de/ download/Bedienungsanleitungen: >Laufräder>recommended tire pressure.

28 Zoll ist das Mass, das "Cityvelos" meistens aufweisen. Es ist vom Rennvelo abgeleitet, welches es heutzutage nur mit 28" gibt. Beim Cityvelo ist der Felgen etwas breiter, weil ja auch deutlich breitere Reifen, als beim Rennvelo gefahren werden. Wie oben beschrieben ist ihr Vorteil, dass sie "besser rollen", vorallem weil der Reifen härter gepumpt werden kann, als beim Mountainbike mit seinen breiten Reifen.

Insgesamt sieht das 28" Rad auch sehr schlank aus - was ihm sicher optisch einen Vorteil verschafft.

Generell ist die Stabilität der 28 Zoll Räder heute gut - früher waren sie meist ziemlich weich - immer noch besser/ stabiler ist aber das:

26 Zoll Rad: Je kleiner der Durchmesser des Rades, desto steifer/ stabiler und langlebiger ist es.

So hat sich unter der Federführung des Schweizer Veloherstellers MTB Cycletech speziell in der Schweiz das 26" Rad für Alltags- und Tourenvelos sehr stark verbreitet (in D, F... ein Tabu). Es bietet neben der höheren Stabilität (weniger eine "8" einfahren) den Vorteil der viel breiteren Reifenauswahl, die durch den Mountainbikemarkt so eine Vielfalt erhalten hat und auch weltweit zur Verfügung steht. Diese beiden Faktoren sind für Weltenbummler besonders interessant.

Für uns alltägliche Citycruiser ist dies vielleicht nicht so wichtig, uns bleibt der Vorteil bei den Tramgeleisen und auf Kieswegen oder im Wald, wo die Bikereifen mehr Halt bieten.

Wer es trotz des (kleinen) 26" Rades schnell möchte, nimmt auch hier einen schmalen Reifen, den er/sie wieder so hart wie beim Rennrad pumpen kann.

Velomodelle bei METROPOLITAN

 

in 29": Tout- Terrain: "Amber Road"

 

in 28": Cannondale: "Bad Boy" Variante 0 bis 6, "Tesoro", "Quick", Cannondale E- Bike

Tout- Terrain: "Via Veneto", "Metropolitan"

 

in 26": MTB Cycletech: "Oxymoron", "Andale", "Oxymoron Titan Disc"

Cannondale: "Bad Boy 7"



Die Radgrösse hat einen Einfluss auf die Schaltungsauslegung: Die Uebersetzung muss entsprechend angepasst sein.



Antriebssystem:


Die Schaltung und alles was dazu gehört - auch Uebersetzung genannt - ist auf den Verwendungszweck des Velos ausgelegt. An einem Beispiel: Ein Rennvelo braucht andere Gänge, als ein Tourenvelo, weil man damit schneller fahren will, weil man kein Gepäck mitträgt, weil das Rennvelo besser rollt und leichter ist. Bei einem Mountainbike, wo man ganz steile Wege auf unwegsamem Untergrund fahren möchte, braucht es nochmals andere Gänge.

In diesem Sinne wird auch die Radgrösse mit einbezogen, indem eine unterschiedliche Grösse des Rades eben das "Uebersetzen" auf den Boden verändert.

Grundsätzlich sind an den fertigen Velos die Schaltungen auf dessen Hauptverwendungszweck hin angepasst. Trotzdem gibt es Unterschiede, sowohl in den Qualitäten derselben Auslegung, als auch in einer Art Feintuning, indem vorallem für das Alltags- und das Tourenrad 2 grundverschiedene Schaltungsarten existieren:

Nabenschaltung Eine Kette oder ein Zahnriemen läuft über zwei Ritzel, eins vorne, eins hinten. Die unterschiedlichen Gänge werden in der Hinterradnabe geschützt "produziert".

+ geschützte Schaltung
+ weniger Unterhalt
+ weniger Defekte
+ direkteres Schalten
 einfache Gangwahl: leichter/ strenger: Kein Kettensalat
+ Kette oder Zahnriemen (bei entsprechendem Rahmen)
+ variabel durch Wechseln der Zahnräder: verschieben der Gangvielfalt
- meist weniger Gänge: Aktuell: 3, 8, 11 und 14 Gang- Nabenschaltung
- meist schwerer
- meist etwas weniger leicht gängig, aber gleichbleibend


Kettenschaltung - die Kette schaltet zwischen den offen liegenden Zahnrädern vorne und hinten hin und her.
Dazu braucht sie Schalter, Wechsel und Umwerfer.

+ mehr Gänge, heisst feinere Abstufung, grössere Entfaltung
+ meist leichter
+ im Neuzustand oder gepflegt: leichgängiger beim Treten
+ etwas variabler (Kassette/ Kettenblätter): dehnen der Gangvielfalt
- mehr Unterhalt und Pflege
- mehr Defekte zB durch Anstossen am Wechsel
- ungeschützt vor Witterung und Wintersalz
- "Kettensalat": weniger geübte FahrerInnen wissen nie recht, welchen Gang wo suchen
- schaltet langsamer als eine Nabenschaltung

Nabenschaltungen weisen heute 3, 8, 11 oder 14 Gänge auf. Hersteller sind Shimano und Rohloff.

sie decken einen Uebersetzungsspielraum von ca 175 bis 526% ab.

Diese Zahl sagt aber nichts aus zum kleinsten oder grössten Gang...

Nabenschaltungen werden sehr häufig mit Ketten betrieben.

 

 

TT Entfaltungsmeter 26" Nabenschaltung

 

 

Zahnriemen anstelle der Gliederkette tritt ein Kunststoff- Carbon Riemen mit Zähnen, die in

andersartigen "Zahnrädern" laufen. Der Riemen braucht kein Oel, wird nie schwarz,

hält 20'000 km und muss nicht nachgespannt werden.

Zum Wechseln des Schlauches oder Reifens muss seine Spannung, die er zwingend

haben muss, allerdings gelöst werden.

Hersteller des Riemens ist "Gates"

 

Zahnriemen statt Kette Gates Carbon Zahnriemen

 

 

 

Kettenantriebe haben heute 20, 27 oder 30 Gänge. Hersteller sind Shimano und SRAM.

Sie decken einen Spielraum von ca 525 bis 586% ab.

Diese Zahl sagt aber nichts aus zum kleinsten oder grössten Gang...

 


 

Velomodelle bei METROPOLITAN

 

mit Nabenschaltung: Tout- Terrain mit Kette: "Amber Road", "Via Veneto", "Boulevard"

Tout- Terrain mit Zahnriemen: "Metropolitan", "Amber Road"

Cannondale mit Kette: "Bad Boy" Variante 0, 3 und 8, "Tesoro 0",

Cannondale E- Bike Alfine

 

mit Kettenschaltung: MTB Cycletech: "Oxymoron", "Andale", "Oxymoron Titan Disc"

Cannondale: "Bad Boy" Variante 2, 4, 6 und 7, "Tesoro", "Quick", Cannondale E- Bike

Tout- Terrain: "Amber Road", "Via Veneto", "Boulevard"

 

 


Nach dem Treten kommt das Bremsen...

 

Felgenbremse oder Scheibenbremse?

Vielfach besteht bei einem bestimmten Velo gar keine Wahl in Sachen Bremse, weil die Modelle "definiert" daher kommen.

Die Frage kann sich deshalb bei der Auswahl sehr bestimmend auswirken. Aber: Nach wie vor ist eine allgemeingültige Aussage schwierig. Meistens hängt es vom jeweiligen Modell einer Scheibenbremse ab, ob sie empfehlenswert weil beständig ist. Und dies "Spiel" mischt sich von Jahr zu Jahr neu...!

Und: Scheibenbremsen brauchen definitiv Unterhalt und haben eine begrenzte Lebensdauer. Die doch recht hohe Bremskraft bringt Verschleiss in allen Bestandteilen. Das kleinste Ersatzteil ist dabei manchmal eine ganze Bremszange, oft aber die ganze Anlage.

Hydraulische Scheibenbremsen werden in allen Preisbereichen angeboten, tendenziell ist eine teurere Bremsanlage länger haltbar, aber dies lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Manche Jahrgänge von günstigeren Modellen erweisen sich nach 3- 4 Jahren als top, einzelne Teurere können nach 2- 3 Jahren verbraucht sein.

Bei günstigeren Modellen ist oft die Streuung innerhalb der Produktion grösser, wogegen Teurere meist von konstanter Qualität sind.

Insbesondere die Bremszange ist für die Hersteller nach wie vor eine Herausforderung (Beständigkeit der Dichtungen, Hitzemanagement, Gewicht)

 

Also "zurück" zur Felgenbremse?? Na ja, nur bedingt, denn das Abschaben an den Felgen und das ständige Nachkorrigieren der Beläge kostet ja auch Aufwand. Aerger pur, wenn die Felge platzt, weil sie durchgebremst ist!

Und Bremsen mit nasser Felge? Die Schrecksekunden wie in einem Albtraum bis die Beläge greifen!

 

 

Tendenziell ist es so, dass nur noch günstige Velos mit Felgenbremse ausgestattet werden. Oft ist es aber das wichtigste Feature, das zu einem etwas höheren Preispunkt führt: Heisst: dieses Modell hätte man meist lieber ohne Scheibenbremse...

 

 

Für KundInnen, denen mitunter auch das Selber-Reparieren-Können an der Felgenbremse wichtig ist, führt METROPOLITAN im Sortiment möglichst auch valable und qualitativ ansprechende Modelle mit Felgenbremse.

 

Für Tourenfahrer, die aus anderen Gründen ein Velo mit Scheibenbremsvorrichtung brauchen, gibt es mechanische Scheibenbremsen, die sehr einfach aufgebaut und leicht zu unterhalten sind. Die Bremskraft hydraulisch oder mechanisch ist vergleichbar.

 

 

 

Velomodelle bei METROPOLITAN

 

mit Scheibenbremse: MTB Cycletech: "Oxymoron disc"

Cannondale: "Bad Boy" Variante 0 bis 6 und 8, "Tesoro" Variante 0,

Cannondale E- Bike

Tout- Terrain: "Amber Road", "Via Veneto", "Boulevard", "Metropolitan"

 

mit Felgenbremse: MTB Cycletech: "Oxymoron", "Andale"

Cannondale: "Bad Boy" Variante 7, "Tesoro" Variante 1, 2 und 3

Tout- Terrain:  bietet optional sowohl mechnische Scheibenbremse für alle ihre

Modelle an, als auch das Abändern des Rahmens auf Felgenbremse

mit entsprechenden Bremsen und Rädern.